Warum diese Haselnussplätzchen mit Nutella-Kern so besonders sind
Diese Plätzchen gehören für mich zu den Rezepten, die jedes Jahr wieder auf meinem Backplan landen. Sie wirken auf den ersten Blick schlicht, aber sobald man hineinbeißt, merkt man sofort, wie viel Aroma und Wärme darin steckt. Die Butternote, der Duft der gerösteten Haselnüsse und die weiche Nutellafüllung ergeben eine Kombination, die einfach glücklich macht. Vielleicht liegt es daran, dass sie mich an meine Kindheit erinnern oder daran, dass sie bei Gästen immer als Erstes verschwinden. Wenn du einmal angefangen hast, sie zu backen, wirst du wahrscheinlich genauso empfinden.
Kleine Details, die den Geschmack groß machen
Bei diesem Rezept sind es vor allem die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen: eine ordentliche Kühlzeit, damit der Teig seine Form behält, fein gehackte Haselnüsse, die beim Backen leicht rösten, und natürlich das Nutella, das du erst nach dem Abkühlen einfüllst, damit es seine cremige Textur behält. Du wirst merken, wie intensiv der nussige Duft beim Backen durch die Küche zieht.
Zutatenübersicht für nussige Plätzchen mit cremigem Kern
Damit du einen schnellen Überblick hast, findest du hier alle Zutaten, die du brauchst. Achte darauf, gute Haselnüsse und echte Butter zu verwenden – das schmeckt man im Endergebnis immer.
Worauf du bei Butter, Nüssen und Nutella achten solltest
Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein. Die Haselnüsse solltest du möglichst frisch kaufen, denn alte Nüsse schmecken schnell bitter. Und Nutella oder eine ähnliche Nusscreme sollte Raumtemperatur haben, damit sie sich später gut einfüllen lässt.
Zutaten:
- 150 g ungesalzene Butter
- 100 g Zucker
- 3 Eigelb
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g Mehl
- 2 Eiweiße
- 150 g Haselnüsse, fein gehackt
- 200 g Nutella oder eine andere Nuss-Nougat-Creme
So bereitest du den Haselnussteig optimal vor
Ein guter Teig ist die Grundlage für jedes Plätzchenrezept, und das gilt hier besonders. Wenn die Butter zu hart ist, lässt sie sich schlecht verarbeiten. Wenn sie zu weich ist, zerlaufen die Plätzchen auf dem Blech. Ich nehme die Butter immer etwa 20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank, damit sie die perfekte Konsistenz erreicht.
Tipps für die richtige Konsistenz und Kühlzeit
Sobald Mehl und Eigelb im Teig sind, solltest du nicht zu lange rühren, sonst wird er zäh. Forme ihn lieber rasch zu einer glatten Kugel und wickle ihn in Frischhaltefolie. Mindestens 30 Minuten Kühlzeit sind ideal, aber eine Stunde ist noch besser. So behalten die Plätzchen später ihre Form.
Plätzchen formen und im Nussmantel wälzen
Sobald der Teig kalt und fest ist, beginnt der schönste Schritt: das Formen der kleinen Kugeln. Ich mache sie immer etwa so groß wie eine Walnuss, so werden sie gleichmäßig und backen kompakt, aber nicht trocken. Danach tauchst du jede Teigkugel in leicht verquirltes Eiweiß und wälzt sie in den Haselnüssen.
Häufige Fehler beim Formen und wie du sie vermeidest
Manchmal neigt man dazu, die Teigkugeln zu fest zu drücken – dann reißen sie leicht. Lass sie locker in den Handflächen rollen. Wenn die Nüsse nicht haften, liegt das meist daran, dass das Eiweiß zu dünn aufgetragen ist. Ein zweiter kurzer Dip löst dieses Problem sofort.
Backschritte, die für das perfekte Ergebnis entscheidend sind
Jetzt kommen die Teigbällchen aufs Blech. Ich drücke mit dem Finger eine kleine Mulde in jede Kugel – nicht zu tief, damit sie nicht einreißen, aber deutlich genug, damit später die Creme Platz hat. Der Duft beim Backen ist einfach herrlich, leicht nussig und warm.
Wie du goldbraune Ränder und weiche Innenkerne erreichst
Wenn die Plätzchen am Rand leicht gold werden, sind sie fertig. Wichtig ist, dass du sie vollständig auskühlen lässt, bevor du das Nutella einfüllst. Sonst schmilzt es weg und verliert die cremige Konsistenz.
Nutella einfüllen und Plätzchen stilvoll servieren
Dieser Schritt macht jedes Plätzchen zum kleinen Genussmoment. Nutella lässt sich am besten mit einem kleinen Spritzbeutel oder einfach mit einem Teelöffel in die Mulden geben.
Ideen zum Verzieren und Anrichten
Wenn du möchtest, kannst du sie zusätzlich mit einem Hauch Puderzucker bestäuben oder in kleinen Papierförmchen servieren. Auf einer Holzplatte sehen sie besonders gemütlich aus, und der leichte Glanz des Nutellas sorgt für einen schönen Kontrast zu den gerösteten Nüssen.
Aufbewahrung und Haltbarkeit der Haselnussplätzchen
Die Plätzchen halten sich in einer luftdichten Dose problemlos etwa eine Woche. Ich lege immer ein Stück Backpapier zwischen die Lagen, damit sie nicht aneinanderkleben. Im Kühlschrank werden sie schnell zu fest, deshalb bewahre ich sie lieber bei Raumtemperatur auf.
Wie du sie frisch und mürbe hältst
Ein kleiner Tipp: Wenn du ein Stück Apfel oder eine halbe Orangenschale (gut getrocknet!) mit in die Dose legst, bleiben die Plätzchen extra mürbe. Aber unbedingt nach zwei Tagen entfernen, damit sich kein Aroma überträgt.
Häufige Fragen rund um Haselnussplätzchen mit Füllung
Lösungen für typische Probleme in der Weihnachtsbäckerei
Warum laufen meine Plätzchen auseinander?
Meist war der Teig nicht kühl genug. Beim nächsten Mal einfach länger kühlen.
Warum werden die Plätzchen trocken?
Entweder zu lange gebacken oder die Teigkugeln waren zu klein. Größere Kugeln bleiben innen weicher.
Kann ich statt Nutella etwas anderes verwenden?
Ja, jede Nusscreme oder sogar eine Karamellcreme funktioniert gut. Auch Marmelade ist möglich, sollte aber erst nach dem Backen zugegeben werden.
Kann ich die Haselnüsse ersetzen?
Mandeln oder Walnüsse sind eine gute Alternative, verändern aber leicht den Geschmack.
Wenn du möchtest, kann ich dir jetzt auch ein optimiertes Pinterest-Beschreibungstext, Social-Media-Caption oder eine Version des Artikels für Facebook schreiben.